Dienstag, 20. Juli 2010

Ferien-Makrelentour auf der Nordsee

Am 6.7.2010 um 7.00 Uhr morgens war es wieder soweit. Es ging mit einem Schiff hinaus auf die Nordsee. Konsti und Lukas waren zu Beginn doch noch sehr müde. Nach mehr als 3 h Ausfahrt vom Neeltje Jans erreichten wir die Schiffsrinne, wo die großen Pötte ihre Bahn ziehen. Die Mövenaktivität war jedoch nicht so stark und daher probierte esd er Kapitän hier und da.

Das Resultat war in Ordnung und selbst Konsti, der mit einer gebrochenen Hand doch etwas gehandicaped war, hatte seinen Erfolg.
Insgesamt haben wir 26 Makrelen und 2 Stöckermakrelen verhaften können. Konsti konnte einen Drilling verbuchen.

Die Fische haben wir dann nach Rückkehr aus Zeeland geräuchert :-)) Echt lecker..

Grüße an den Balaton

Euer Michael

Sonntag, 16. Mai 2010

Ausflug nach Zeeland

Brandungsrute am Banjaardstrand.
Seestern gefangen mit dem Kescher und wieder zurück ins Veerse Meer gesetzt.





Endlich konnte ich wieder die Ruten ans Wasser bringen.

Bootsangeln auf der Oosterschelde:
Resultat: 4 Klieschen (Schaar) von ca. 18 cm Länge und damit untermaßig.


Heringsangeln am Brouwersdam / Schleuse:

Das Angeln dort ist eher mit einer Bootstour zu vergleichen, nur dass man hier tatsächlich Schulter an Schulter steht. Ich habe auch ein paar Heringe gefangen.

Hornhechtfischen am Roompot:

Ich habe meinen ersten holländischen Geep gefangen.
Immerhin 70 cm lang und min. 1 Kg schwer.
Ein rasanter Biss beim Zupfen des Köders ( Heringsfetzen s.o.).

Bilder folgen.
Grüße

Der Zoll

Freitag, 13. November 2009

Noch eine Fangmeldung aus Ungarn

Ein guter Freund von mir hat am Velence See unweit von Budapest drei Zander gefangen.
14 Pfund, 6 Pfund und 3 Pfund. Ich habe die Bilder gesehen. Der große Zander war wirklich ein Trümmer !

Mittwoch, 23. September 2009

Fangmeldung aus Ungarn

Gestern rief mich mein Freund aus Ungarn an. Er hat einen schönen Zander von 3 Kilo auf toten Köderfisch gefangen. Ich bin so happy als hätte ich den Fisch selbst gefangen. Bilder gibt es noch keine.

Ich habe einen HÄGAR TM c Comic in der Saarbrücker Zeitung gefunden, den ich umwerfend komisch fand.

Freitag, 14. August 2009

Angeln ist schön.....


Angeln als Gegenpol zum täglichen Stress. Man findet nun immer mehr Berichte in den Medien, die Angeln als idealen Ausgleichssport bzw. Betätigung nennen.
Angeln kann vieles sein:
Aufregend, erschöpfend, erfrischend, kalt, nass, gesellig, entäuschend, ermüdend, belebend und entspannend, teuer, frustrierend und froh.
In der Regel ist Angeln ein naturverbundenes Erlebnis:
Das anglerische Resultat kommt normalerweise an zweiter Stelle, es sei denn man hat den Mund zu weit aufgemacht und Erwartungen geweckt....
Die Vorfreude ist groß, wenn ich meine Angelsachen zusammenstelle. Erwartungsfroh, wenn ich die Angelstelle erreiche und ..wenn alles zusammenpasste, glücklich und zufrieden.
Der Zoll

Resultate aus Ungarn

Wir sind wieder aus Ungarn zurück. Alles war toll. Leider hatten wir nicht die nötige Zeit um zu fischen.
Der Balaton ist wirklich groß und ich bin kein Freund des Feederns. Man angelt dort hauptsächlich auf Karpfen und Weißfisch. Dazu werden große Mengen von Anfüttermaterial ins Wasser verfrachtet. Das ist nicht meine Welt. Wir haben daher hauptsächlich auf Köderfische gestippt, damit Freund Hans einen kleinen Vorrat hat, wenn der Herbst kommt.

Einen Zander kann ich leider nicht vorweisen. Jedoch habe ich einen Zwergwels gefangen :-)).
Man fängt diese Art überall und in Massen auf alle Köder. Meiner war so 15 cm klein.

Weiterhin haben wir einen Angelsee aufgesucht in der Zalaregrion und dort haben wir einige Barsche gefangen. Meiner hatte auf einen ca. 10 cm langen Köderfisch auf Grund mit Schwimmpose gebissen und komplett geschluckt, obwohl der Barsch nur wenig größer war. Das hatte ich in der Form noch nicht gesehen. Wir hatten gedacht, dass muß ein großer sein.....

Auf Raubfische sollte man auf jeden Fall später im Jahr und mit Boot gehen.
Mal sehen was nächstes Jahr geht.

Der Zoll

Montag, 6. Juli 2009

Angeln in Ungarn am Balaton (Plattensee)


Mein diesjähriger Vater-Sohn Angelurlaub wird mich nach Ungarn führen.
Mein Angelfreund Hans hat sich dort häuslich niedergelassen.
Und der Zoll (meine Angelspitzname seit der Fahrt mit der Dicken Berta) besucht sie natürlich.
Ende Juli, wahrscheinlich am 27. oder 28., werden wir nach 1200 Km Fahrt (in drei Etappen Saarland-Lacken in Oesterreich-Ungarn) bei ihm in VONYARCVASHEGY aufschlagen.
Der Ort liegt mehr im Westen am Nordufer.
( Nun fahren wir früher...ab dem 16.7. Abends geht es los, wir sollten dann am 20.7. ankommen...)

Gestern rief Hans an und teilte mir freudig mit, dass er schon jemanden kennengelernt habe, der uns ein Angelboot mit E-Motor besorgen würde...er sei übrigens auch Angler :-) und solche Bekanntschaften sind bei einem Gewässer dieser Größe ungemein wichtig, wenn man nicht den ganzen Urlaub auf der Suche sein will/kann.
Ich persönlich würde gerne einen Zander fangen, (der fehlt mir noch in meinem Fangbuch)

in Ungarn werden sie Fogas genannt. Aal und Wels soll es auch in beträchtlichen Größen geben. Let's wait and fish ..:-). Lukas und ich freuen uns jedenfalls schon riesig.

Ich habe einen kleinen Bericht über den Balaton aus dem Internet kopiert:
Plattensee (das ungarische Meer).





Der größte See Ungarns und Mitteleuropas liegt in der Mitte Transdanubiens zwischen dem Südstrand des Bakony-Gebirges, dem Somogyer Hügelland und der Landschaft Mezõföld. Seine Fläche umfasst 595 km². Seine Länge macht 78 km, seine durchschnittliche Breite 7,7 km aus (zwischen Balatonliga und Balatonmádi ist er 12,7 km breit, an der Enge von Tihany nur 1.3 km breit.) Die durchschnittliche Tiefe des Sees beträgt 3-3,6 m, mit 12,5 m hat er in der Enge von Tihany seine tiefste Stelle). An seiner Nordseite ist der See bereits wenige Meter vom Ufer entfernt 1,2-2 m tief, während die Südseite etwa 300-500 m vom Ufer entfernt nur 0,5-0,8 m tief ist.

Der Balaton wird vom Fluss Zala sowie von 31 ständigen und 20 periodischen Wasserläufen gespeist. Der Wasserstand des Sees wird von der Schleuse in Siófok geregelt, die das überflüssige Wasser durch dein Sió Kanal in die Donau ableitet. Es herrscht nördlicher bis nordwestlicher Wind vor, deshalb entstehen an der Nordseite des Bakony-Gebirges und in den Schilfgebieten des Sees windgeschützte Streifen. Im Falle von Wind, doch vor allem bei Sturm entwickelt sich wegen der seichten Wassertiefe ein gefährlicher, gewaltiger Wellenschlag, am Südufer schlagen Kammwellen auf. Der auf das westliche Becken des Sees wirkende vorübergehende Druck des Windes versetzt das stehende Gewässer in Bewegung und dann entsteht in der Enge von Tihany eine Strömung in das östliche Becken des Sees. Nimmt die Kraft des Windes ab, hört die Strömung wieder auf bzw. tritt der ursprüngliche Wasserstand wieder ein. Durch diese Bewegung des Wassers kann sogar der Verkehr der kleineren Boote beeinflusst werden.

Der Balaton ist der größte See Mitteleuropas (600 km2), obwohl seine durchschnittliche Wassertiefe nur 3 Meter beträgt. Deshalb ist er auch zur Erholung, zum Baden, zum Wassersport und nicht zuletzt zum Angeln ausgezeichnet geeignet. Seine Fische sind: Karpfen, Wels, Zander, Volga. Zander, Rapfen, Hecht, Aal, Graskarpfen, Silber- und Marmorkarpfen, Weissfische, und seine Besonderheit ist der Ziege.

In vielen Häfen können auch Boote zum Angeln auf offenem Wasser gemietet werden.

Territoriale Angelscheine können in den Angelgeschäften und in den Fremdenverkehrsbüros gelöst werden. Sein Benutzer ist die Balaton Fischerei AG.



Der Balaton ist das wichtigste touristische Gebiet des Segelsports in Ungarn. Den Sportlern, die hier ständig ihre Segelboote aufbewahren lassen und den Segeltouristen stehen zahlreiche gut ausgerüstete Häfen und Jachtklubs zur Verfügung. Auch die Bootsausflüge am entlang sind sehr beliebt. Auf dem Balaton dürfen keine von Verbrennungsmotoren angetriebenen Boote benutzt werden. Die Hilfsmotoren der kleinen Segelboote dürfen nur in Gefahrensituationen und beim Auslaufen aus dem Hafen verwendet werden. Das Schleppen von Wasserdrachenfliegern ist verboten. Boote und Wassersportgeräte- ausgenommen die an genehmigten Wassersportveranstaltungen und am organisierten Training teilnehmenden Boote sowie die Segelboote mit Segeln von 10 m² - dürfen nur in den 1,5 km breiten Streifen vom Ufer entfernt verkehren. Ohne Begleitung durch ein Wasserfahrzeug ist es verboten, auf dem Gebiet des Komitats Somogy 1000 m vom Ufer entfernt, bzw. auf dem Gebiet der Komitate Vezprém und Zala außerhalb des 500-m-Streifens vom Ufer entfernt zu baden. Am Ufer des Balaton darf man nur an speziell gekennzeichneten Stellen und auf Campingplätzen zelten.

Auf dem See dürfen Segelschiffe meistens direkt bis in die Nähe des Ufers fahren, die Schiffe mit Kiel müssen weiter vom Ufer entfernt vor Anker gehen. Es lohnt sich, die Dauer der Tour im Falle von Segelschiffen dem Typ entsprechend zu berechnen. Mit den Ruderbooten, die ein geschlossenes Verdeck haben, kann man auf dem Balaton sicher Touren unternehmen, so mit Kajak und Kanu sowie mit den Ruderbooten vom Typ der "Balatonnusschale". In jedem Fall ist es empfehlenswert, einen Spritzschutz zu verwenden.